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Die IG Surfwelle Winterthur wird ins Leben gerufen

Die IG Surfwelle Winterthur wird ins Leben gerufen

Sonntag, März 16, 2025

Manchmal entstehen die besten Ideen genau dort, wo sich Zufälle, Visionen und engagierte Menschen treffen.

Im Zuge des Bauprojekts rund um die Sanierung des Neumühlewehr in der Töss eröffnet sich eine einmalige Chance: Die Möglichkeit, eine stehende Welle in Winterthur zu realisieren. Eine Welle. In der Töss. Mitten in unserer Stadt.

Diese Gelegenheit wird über bestehende Kontakte an den Kajak Club der Naturfreunde Winterthur herangetragen – und dort stösst sie auf offene Ohren.

Esther und Bernie melden sich, um diese Vision aufzugreifen und ihr neuen Schwung zu verleihen. Beide bringen nicht nur Begeisterung für den Wassersport mit, sondern auch den Willen, das Projekt strategisch und nachhaltig anzugehen. Ihr Ziel: Die Idee einer Surfwelle in der Töss endlich Realität werden zu lassen.

Ganz neu ist die Idee übrigens nicht. Bereits vor vielen Jahren hatten engagierte Mitglieder des Vereins einen ersten Versuch gestartet, eine Welle in der Töss zu realisieren. Damals fehlten jedoch die richtigen Rahmenbedingungen – sei es technisch, politisch oder organisatorisch. Die Vision blieb, die Umsetzung scheiterte.

Heute stehen die Zeichen anders.

Mit der Sanierung des Wehrs entsteht ein Zeitfenster, das strategisch genutzt werden kann. Infrastrukturprojekte dieser Art bieten seltene Gelegenheiten, neue Nutzungen mitzudenken. Genau hier setzt die neu gegründete IG Surfwelle Winterthur an.

Die IG versteht sich als Plattform, um Kräfte zu bündeln: Surfer:innen, Kajakfahrer:innen, Flussliebhaber:innen, Planer:innen, Unterstützer:innen – alle, die an das Potenzial einer urbanen Welle in Winterthur glauben. Es geht nicht nur um Sport. Es geht um Begegnung, um Aufenthaltsqualität am Wasser, um urbane Kultur und um einen weiteren Baustein für ein lebendiges, attraktives Winterthur.

Die Gründung der IG markiert damit den Startpunkt eines neuen Kapitels.

Noch ist vieles offen. Machbarkeit, Finanzierung, Bewilligungen – all das wird sorgfältig geprüft werden müssen. Doch eines ist klar: Die Energie ist da. Die Erfahrung aus früheren Anläufen ist da. Und die Chance ist jetzt da.

Wir stehen am Anfang einer Bewegung.

Und vielleicht reitet Winterthur schon bald seine erste Welle.

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